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Funktionstextilien - Eigenschaften und Vorteile

Text/Fotos: Wissen-Kompakt Redaktion  

Textilien werden entweder aus Naturfasern wie Baumwolle, Wolle oder Flachs (Leinen) oder aber aus Kunstfasern wie Polyamid hergestellt. Mit chemisch produzierten Fasern lassen sich bestimmte funktionale Eigenschaften erreichen und miteinander kombinieren, was bei Naturfasern kaum möglich ist.

Kunstfasern bei Outdoor- und Sportbekleidung

So kann mit Kunstfasern hergestellte Kleidung winddicht, wasserdicht oder atmungsaktiv gemacht werden, was bei Outdoorkleidung eine wichtige Rolle spielt. Sportbekleidung wird wegen der schnelltrocknenden Eigenschaften häufig aus chemisch hergestellten Fasern produziert. Diese erhalten manchmal zusätzlich noch UV-Schutz sowie eingearbeitete Silberionen, die die Fasern antimikrobiell ausstatten, so dass keine unangenehmen Gerüche durch Bakterien entstehen. Darüber hinaus lassen sich die glatten, weichen Oberflächen von Funktions Sportkleidung sehr gut mit sportiven Design-Elementen gestalten sowie eine längere Farbbrillanz erzielen als sie bei Naturfasern gegeben ist.

Spezielle Funktionseigenschaften bei Arbeitsbekleidung

Stark beanspruchte Kleidungsstücke wie Arbeitskleidung können mittels Kunstfasern schmutzabweisend, schwer entzündlich, Elektrizität abschirmend oder chemikalienresistent präpariert werden, so dass sie zum Beispiel Industriearbeiter oder Feuerwehrleute bei der Arbeit schützen.

Funktionseigenschaften von Naturfasern

Auch Naturfasern haben natürliche funktionale Eigenschaften. Wolle wärmt sehr gut, weil die lockere Struktur der Fasern die Körperwärme sehr gut isoliert. Merinowolle hat eine natürliche antibakterielle Wirkung und bleibt praktisch geruchsfrei, selbst wenn sie über längere Zeiträume getragen wird. Baumwolle vermittelt ein sehr angenehmes Tragegefühl auf der Haut, weswegen sie bei der Herstellung von Wäsche und Shirts verwendet wird. Allerdings geben Naturfasern nicht so gut Feuchtigkeit ab, weswegen sie den Körper auskühlen, wenn die Kleidung einmal nass geworden ist. Kunstfasern nehmen selbst kaum Schweiß auf. Entsprechend präparierte Kleidungsstücke geben diesen vielmehr schnell an die darüberliegenden Schichten ab, so dass die Haut relativ trocken bleibt.

Mischgewebe aus Kunst- und Naturfasern

Kunst- und Naturfasern werden nicht selten miteinander kombiniert, um die positiven Eigenschaften beider zu nutzen. Bei Kleidungsstücken, bei denen auf eine hohe Elastizität ankommt, wird der Baumwolle Elastan beigemischt. Derart werden mehr oder weniger eng anliegende Sporthosen, Unterwäsche oder Shirts hergestellt. Arbeitsshirts wie Poloshirts oder T-Shirts werden häufig aus Baumwolle mit Polyamid gefertigt, um sie strapazierfähiger und pflegeleichter zu machen. Shirts mit Polyamid-Beimischung knittern weniger und müssen daher kaum bis gar nicht gebügelt werden.

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